Motorola Milestone und o2 – nur Edge möglich
5. Dezember 2011
Wer ein Motorola Milestone besitzt und Kunde bei o2 ist, hat unter Umständen das Problem, dass die Datenübertragungsraten nicht über EDGE hinausgehen. Die Android-Statuszeile zeigt lediglich “G” (GPRS) oder “E” (EDGE) an, und das Milestone weigert sich, UMTS oder schnellere Geschwindigkeiten zu ermöglichen.
Das kann unter Umständen an einer zu alten SIM-Karte liegen. Falls das Problem aber auch noch mit einer aktuellen Karte auftritt, kann folgendes Vorgehen vielleicht helfen:
- Alle APN-Daten löschen
- o2online.de aufrufen und sich im Kundenbereich die Einstellungen per SMS auf’s Smartphone schicken lassen (und natürlich auch übernehmen).
- Den per SMS empfangenen APN editieren und unter dem Punkt “APN-Type” (der entweder den Wert “default” hat oder leer ist) “internet” oder “internet + mms” eintragen und die Änderungen speichern.
- Flugzeugmodus anschalten
- Flugzeugmodus ausschalten
- Fertig
Anschließend zeigte Android sofort das Symbol für die HSDPA-Verbindung in der Statuszeile an.
Wie ich meinen i7 860 übertaktet habe
26. Oktober 2011
Es begann mit dem Kauf des neuen Monitors: ein 27″ großer Dell U2711 mit AdobeRGB-Farbraumunterstützung und einer fantastisch hohen Auflösung von 2560 x 1440 Pixeln. Ein traumhaftes Gerät, das einen hervorragenden sRGB-Modus für Gelegenheitsspieler hat und im kalibrierten Zustand absolut ausreichend für meine Bildbearbeitungszwecke ist.
Da ich hauptsächlich mit Adobe Lightroom arbeite, ist die hohe Auflösung auch notwendig, da ein Großteil der Arbeitsfläche von den beiden Seitenleisten belegt ist. Leider hatte die hohe Auflösung aber auch negative Nebenwirkungen, denn durch den gewonnen Platz auf der Arbeitsfläche ist jetzt Platz für hochauflösendere Fotodaten, auf die Lightroom die Veränderungen am Bild anwendet. Somit ist auch mehr CPU-Power nötig, da Lightroom bisher noch keine Grafikprozessoren für seine Berechnungen nutzt.
Setup
Meine PC-Konfiguration war bisher:
- Intel Core i7 860 (2,80 Ghz) mit Standardlüfter
- Asus P7P55D
- G.Skill 1333Mhz RAM (Timings 9-9-9-24)
Selbst mit dem Turbo-Boost des i7 war Lightroom weiterhin zu langsam. Erschwerend hinzu kommt die Tatsache, dass diese Konfiguration alles andere als geeignet für’s Overclocking ist, da allein schon der Arbeitsspeicher mit maximal 1333Mhz bestimmt, wo bei der Übertaktung der Schlussstrich zu ziehen ist. Behält man außerdem noch den Standardlüfter bei, ist für den i7 860 eine Übertaktung bis 3,3 Ghz möglich – dann aber unter gefährlich hohen Temperaturen.
Es war gar nicht so leicht, einen neuen Lüfter zu finden, der viel leistet und trotzdem noch in meinen Midi-Tower passt. Die Wahl fiel schlussendlich auf den Noctua NH-D14, der nach gut 60 Minuten eingebaut war. Im Lieferumfang des Lüfters ist übrigens auch eine sehr gute Wärmeleitpaste enthalten. Besitzer einer sehr klobigen Grafikkarte sollten vorher ausmessen, ob der Lüfter den ersten PCIe-Steckplatz verdeckt. Bei meinem Asus P7P55D trennen Lüfter und Grafikkarte nur noch wenige Millimeter - das passt gerade noch so.
Die Übertaktung – erster Schritt
Als erstes wechselt man in das BIOS und speichert dort seine aktuellen Einstellungen in einem Preset ab. Die meisten Mainboards haben inzwischen eine solche Funktion. Anschließend werden die für die Übertaktung benötigten Einstellungen von “AUTO” auf “Manual” gestellt. Ich setze übrigens für die kommenden Absätze ein gewisses Grundwissen voraus, da “normale” Nutzer auf jeden Fall die Finger vom Übertakten lassen sollten.
Eigentlich geht es beim Übertakten des i7 nur um eines: wie hoch bekommt man den BCLK-Takt ohne Systeminstabilität zu riskieren. Um das herauszufinden stellt man den CPU- und RAM-Multiplikator zunächst auf den niedrigsten Wert um sicherzustellen, dass man beim Anheben des BLCK zum einen noch den Bootscreen zu Gesicht bekommt und zum anderen nicht den Arbeitsspeicher zerschießt.
Dann beginnt das Austesten: BCLK von 133 auf 180Mhz anheben. CPU-Spannung auf 1,3V und die IMC-Spannung auf mindestens 1,25V erhöhen. Aus Sicherheitsgründen deaktiviert man besser noch alle TurboBoost- und Energiesparfunktionen, die es gibt. Die Deaktivierung von HyperThreading sollte für zusätzliche Stabilität sorgen, da man dadurch weniger Spannung benötigt. Durch die BLCK von 180Mhz und meinem niedrigsten RAM-Multiplikator komme ich auf eine RAM-Geschwindigkeit von 1080Mhz (was zufällig genau der erste Teiler in der Spezifikation meines RAMs ist). Da ich einen für’s Übertakten außerordentlich ungeeigneten Arbeitsspeicher habe, ist hier für mich Ende. Jede weitere Erhöhung des BLCKs führt bei mir zu starker Instabilität des Systems.
Die Übertaktung – zweiter Schritt
Startet das Betriebssystem mit den oben genannten Einstellungen hat man das meiste schon geschafft. Dank des niedrigen CPU-Multiplikators kommt man trotz hohem BCLK-Takts auf nicht viele Mhz. Jetzt führt man am besten einen kleinen Stabilitätstest mit Hilfe von Prime95 durch. Nebenbei kann man mit RealTemp die CPU-Temperatur anzeigen lassen. Bleiben die Temperaturen auch nach 10 Minuten “Torture Test” aller Kerne unter 80 Grad, ist alles in Ordnung.
Jetzt erhöht man im BIOS den CPU-Multiplikator, um die gewünschte Geschwindigkeit zu erreichen. Ich habe ihn auf 22 gestellt und erreiche somit knapp 4,0 Ghz. Nach einem Neustart führt man den Stabilitätstest erneut durch und misst die Temperaturen. Hat man auch nach über sechs Stunden “Torture Test” keinen Berechnungsfehler im Prime95-Log, kann man davon ausgehen, dass das System stabil genug für alltägliche Arbeiten ist. Wer es noch genauer wissen will, kann ja mal mehrere Bluray-Filme umkodieren und dabei Crysis spielen – ist ein etwas kurzweiligerer Test. Wenn der “Torture Test” abbricht, sollte man die CPU- und IMC-Spannung in kleinen Schritten erhöhen, bis es passt.
Fazit
Die erhöhte Geschwindigkeit spürt man deutlich. CPU-lastige Programme agieren deutlich schneller. Die CPU wird bei mir nie heißer als 65 Grad. Insgesamt bin ich also sehr zufrieden mit dem Ergebnis.
Passwörter und Passphrases
19. August 2011
Passwörter bestehen aus zu wenigen Zeichen. Und schwach sind sie sowieso. Leider trifft das auf einen Großteil der von uns verwendeten Passwörter auch tatsächlich zu. Als einer der ersten GMX-Mailnutzer bekam ich ein automatisch generiertes Passwort mitgeteilt, das ganze fünf Ziffern umfasste…
Base64-Kodierung per DLL mit C++, Teil 1
10. August 2011
Die Base64-Kodierung ist im Prinzip ziemlich mies. Daten, die damit kodiert wurden, sind ein gutes Stück größer und verbrauchen unnötig Bandbreite oder Speicherplatz. Dass diese Kodierung gerade im Online-Bereich häufig Verwendung findet, scheint im ersten Moment also ziemlich sinnfrei. Jedoch überwiegen eindeutig die Vorteile:
int main();
7. August 2011
Dies ist zukünftig mein Lager für alle Problemlösungen und Anwendungen, die ich aufschnappe und erstelle.
Viel Spaß auf der Seite.